Ein Epos mit Texten von Pablo Neruda, eingewoben in die Musik von Andrei Ichtchenko (Akkordeon) und Gino Suter (Violine).
Rezitation: Kaspar Lüscher
Freitag, 13. Februar 2026
Ein Heimspiel.
Dienstag, 17. Februar 2026
Mittwoch, 4. März 2026
Dienstag, 20. Oktober 2026
Ein Abend der Poesie und Musik, bei dem die Werke des chilenischen Dichters Pablo Neruda im Mittelpunkt stehen.
Dauer ca. 70 Minuten
Neruda war ein vehementer Kritiker politischer Diktaturen, insbesondere derjenigen in seiner Heimat Chile. Es ist diese - leider! - zeitlose Relevanz, die uns Neruda nahe bringt - aber nicht nur, und vor allem: Es ist ebenso sehr seine lebensfrohe Poesie!
Der Abend beginnt mit dem Poem „EIN MENSCH KAM ZUR WELT“ – die Schilderung der verletzten heimatlichen Erde, in der seine Mutter begraben liegt, und führt mit Gedichten und Erzählungen bis zum leuchtenden Abschluss mit dem Gedicht „ODE AN DEN GLÜCKLICHEN TAG“.
Also nicht: Text und dazwischen zur Auflockerung jeweils ein Musikstück; sondern: ein musikalisch-textliches Mäandern durch die Poesie und Lebensfreude Nerudas.
In Nerudas autobiografischer Erzählung “ICH BEKENNE, ICH HABE GELEBT”, erstmals erschienen wenige Monate vor seinem Tod im Jahr 1973, schildert er in prächtiger Prosa unzählige eindrückliche und teilweise geradezu traumhafte Erlebnisse aus seinem wirklichen Leben, insbesondere auch aus seiner Jugendzeit in Chile. Seine Leidenschaft galt der Natur, dem naturhaften Raum. Seine Prosa-Erzählungen lassen uns auf Schritt und Tritt teilhaben an seinem empfindsamen, feinfühligen Wesen, mit dem Neruda die Welt und die mannigfachen Beziehungen zu den Menschen in sich aufgenommen und für uns wieder gegeben hat.
Wir könnten in der heutigen Welt in hoffnungsloses Wehklagen ausbrechen; aber NEIN! Lebensfreude und Lebenslust sind die unerschütterlichen Grundlagen für Hoffnung und Zukunft.
Darum Pablo Neruda mit seinen Bildern voller Musikalität. Tatsächlich gibt es kaum ein anderes literarisches Werk aus dem 20. Jahrhundert, das ebensoviele KomponistInnen und MusikerInnen seither zu Umsetzungen in die Tonsprache animiert hat, wie dasjenige von Pablo Neruda. Laut Wikipedia sind es rund zwei Dutzend KomponistInnen mit mehr als drei Dutzend Werken, darunter wohl das Bekannteste, der “Canto General” von M. Theodorakis. Diese persönliche Lebenskraft Nerudas, die in all seinen Texten spürbar ist, werden wir durch die Vernetzung mit der Musik zu einem musikalischen Epos verweben.
Violine
Ein Geiger, der für seine leidenschaftlichen und gefühlvollen Interpretationen bekannt ist.
Akkordeon
Ein meisterhafter Akkordeonist, Arrangeur und Komponist, dessen Musik die Seele vieler Menschen berührt - eine perfekte Ergänzung zu Nerudas Poesie.
Die beiden Musiker treten schon seit bald zwanzig Jahren an verschiedensten Anlässen auf.
Rezitation
Neu hinzugeholt haben sie den bekannten Schauspieler Kaspar Lüscher, einen begnadeten Rezitator, der Nerudas Worte gekonnt zum Leben erweckt.